Es ist spät geworden, der Flieger hatte Verspätung, aber es hat sich gelohnt. Die Nordlicht- und die Wettervorhersage waren richtig und schon am ersten Abend haben mich in Tromsø tolle Nordlichter am Himmel über der Stadt begrüßt. Faszinierend – so richtig schön werden sie erst bei längerer Belichtung.
Es geht los: erste Impressionen vom Anflug auf Oslo – hier ist der Winter zuhause. Leider reicht die Zeit nicht für die Biathlon WM in Oslo. Am Abend geht es weiter nach Tromsø – und die Nordlicht-Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so gering. Und – genauso wichtig – der Himmel soll heute nacht wolkenlos sein – drückt mir die Daumen.
In den nächsten Wochen erwarten uns und unsere Leser und Follower große Abenteuer: der Winter im hohen Norden. Nach vielen Reisen nach Lappland, zum Nordkapp, auf die Lofoten und die Vesteralen im Sommer und Herbst machen wir nun eine große Winterreise.
Weite und eisige Schneelandschaften, Schnee satt, schneebedeckte Straßen, Kälte und hoffentlich das Polarlicht erwarten uns. Die Reise hat drei Teile: Zunächst geht es von Tromsø aus Richtung Norden. In Alta findet mit dem Finnmarksløpet eines der spannendsten Hundeschlittenrennen der Welt statt. Wir werden dabei sein, wenn die Huskys und die Musher vom 1000 Kilometer-Rennen (von Alta bis nach Kirkenes an der russischen Grenze)hoffentlich ins Ziel kommen. http://finnmarkslopet.no/front.jsp?lang=de
Danach geht es weiter nach Hammerfest, der nördlichsten Stadt Norwegens. Wir begleiten den katholischen Priester Pater Antonius aus Bayern bei der Fahrt nach Honnigsvåg nahe dem Nordkapp, wo er eine Messe feiert. Nach einem Besuch am Nordende Europas – um zum Nordkapp zu gelangen, kann man täglich um 11 Uhr hinter dem Schneepflug herfahren – geht es wieder südwärts durch die Finnmark, das Gebiet der Samen. In Tromsø werden wir Bischof Berislav bei seiner Arbeit begleiten. https://bild-schoen-medien.de/besuch-bei-guten-bekannten
Im zweiten Teil der Reise werden wir in der Region von Arjeplog/Avidsjaur in Nordschweden selber mit dem Hundeschlitten fahren, Schneeskooter ausprobieren und Schneeschuh wandern.
Schließlich führt uns der dritte Teil unserer Reise auf die winterlichen Lofoten, zurück nach Schweden nach Riksgränsen, ins Nationalparkzentrum Abisko und zum Icehotel in Jukkasjärvi.
Hudlhub ist überall – ein frei erfundenes typisch bayerisches Dorf, in dem sich skurille Geschichten und so manche leicht kriminelle Machenschaft ereignet. Hudlhub ist ein Kunstprojekt des Schrobenhausener Journalisten Matthias Petry, der einen gleichnamigen Roman geschrieben hat und eine Band mit dem gleichen Namen gegründet hat (mit Barbara Seitle und Sabine Beck), die mit dem ersten Album Hudlhub jetzt durch Bayern zieht. Am 20. Februar 2016 waren sie in Neuburg zu Gast:
Konzert in Neuburg
Wenn Matthias Petry von Hudlhub erzählt und die Lieder spielt, dann wird das Phantasiedorf lebendig. Hier leben Steffi, die sich in Charlie, Mitglied des Feuerwehrtrupps von Hudlhub, verknallt hat, der Landtagsabgeordnete Ludwig Haderlein, der Bürgermeister, der Pfarrer und viele andere Hudlhubber. Eines Tages taucht die Elfenbeinprinzessin auf und bringt so manches aus dem Lot. Denn sie verdreht gewissen Hudlhubbern den Kopf. Aber immer gemach, denn in Hudlhub gilt das Motto: Nur ned hudln.
Ich habe für die Abendschau einen Beitrag über Hudlhub gedreht: