Dietrich Bonhoeffer – Faszination und Instrumentalisierung

Dietrich Bonhoeffer fasziniert. Viele Menschen. Auf unterschiedlichste Art und Weise. Das verwundert nicht, denn Dietrich Bonhoeffer ist ein facettenreicher Theologe. Er beweist viel Mut. Seit der Machtergreifung ist er ein Gegner Hitlers, ist Mitbegründer der Bekennenden Kirche und schließt sich frühzeitig dem Widerstand an. Er wehrt sich gegen die Judenverfolgung. Und er geht konsequent seinen Weg. Er schreibt wunderbare Texte mit Tiefgang. Und sie eignen sich als plakative Kalendersprüche … “man muss dem Rad selbst in die Speichen fallen.” Kein Wunder also, dass Bonhoeffer gerne zitiert und jetzt auch instrumentalisiert wird – von rechts. Dietrich Bonhoeffer – Faszination und Instrumentalisierung.

Das Leben von Dietrich Bonhoeffer, seine mutige Lebensgeschichte, begleitet mich seit 20 Jahren als Fernsehjournalist. Und wann immer ich einen Film über ihn mache, komme ich nach Flossenbürg. Ich erlebe ihn immer wieder als kalten Ort – was am Wind und an den Erinnerung an den 8. und 9. April 1945 liegt. Bonhoeffer wird hierher gebracht, um ermordet zu werden. Nur wenige Stunden ist er hier und dennoch ist er das prominenteste Opfer unter den 30.000 Menschen, die hier sterben. Er wird im Arresthof in Flossenbürg gemeinsam mit hochrangigen Militärs aus dem Widerstand erhängt.

Das Andenken an Dietrich Bonhoeffer ist lebendig in der KZ Gedenkstätte Flossenbürg, auch wenn die große Jugendbegegnung zum 75. Todestag ausfallen muss. Für die Gedenkstätte Flossenbürg und ihren Leiter Jörg Skriebeleit ist er bis heute sehr wichtig: „Bonhoeffer wird immer wieder aktualisiert. Bonhoeffer wird auch immer wieder instrumentalisiert. Das zeigt aber auch, dass Bonhoeffer als Person und in seiner Theologie eine Relevanz hat.“

Instrumentalisiert wird er unter anderem von der AfD und von den Evangelikalen in den USA im Kampf gegen Liberale, die Abtreibung oder Hillary Clinton. Die evangelische Kirche wehrt sich gegen einen Missbrauch Bonhoeffers, so auch der EKD Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm: „Politischer Instrumentalisierung Bonhoeffers muss man immer wieder ganz klar widersprechen. Für Dietrich Bonhoeffer war seine Frömmigkeit immer ganz stark verbunden mit der Weltzugewandtheit. Deswegen kann man Bonhoeffer sagen, wer fromm ist, muss auch politisch sein.“

Im letzten Jahr enthüllt der amerikanische Botschafter in Deutschland eine Gedenktafel für Bonhoeffer in Flossenbürg, unterzeichnet vom amerikanischen Präsidenten – ein Signal auch an die evangelikalen Wähler von Donald Trump. Und ein Beispiel für die falsche Instrumentalisierung von Dietrich Bonhoeffer. Spannend der Artikel “Wem gehört Bonhoeffer? Wie rechte Kreise den Theologen und Widerstandskämpfer vereinnahmen”. Von Arnd Henze, erschienen in den Zeitzeichen.

Einige meiner Beiträge über Bonhoeffer aus dem Archiv.

Tagesschau Bonhoeffer und Elser 9.4.20

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Dietrich Bonhoeffer – Faszination und Instrumentalisierung durch die AfD und die Evangelikalen in den USA. © BR Rundschau 9. April 2020

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Ein Impuls zum 75. Todestag mit Pfarrer Jens Hauschild von der evang.-lutherischen Apostelkirche in Neuburg an der Donau.  9. April 2020

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Erst zum 70. Todestag Bonhoeffers 2015 wird bekannt, dass eine mutige Tante ihn 1941 bis 1943 deckte. Denn in dieser Zeit war Dietrich Bonhoeffer in der Wohnung seiner Tante Christine Gräfin von Kalckreuth gemeldet in der Unertlstraße 1 in München polizeilich gemeldet. Da war der Pfarrer der „Bekennenden Kirche“ längst konspirativ gegen die Nazis tätig. Seine mutige Münchner Tante deckte ihn und brachte sich selber in Gefahr. 2015 erinnerte die evangelische Kirche in München an Dietrich Bonhoeffer und seine Tante. © BR Stationen 2015

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Zum 70. Todestag Dietrich Bonhoeffers trafen sich in der KZ Gedenkstätte Flossenbürg 400 junge Menschen zu einem Jugendtreffen, um an den Pfarrer zu erinnern. © BR Abendschau 2015

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Dietrich Bonhoeffer lebte für drei Monate zum Jahreswechsel 1940/41 versteckt bei den Benediktinern in Ettal. Ein starkes ökumenisches Zeichen. Ein Film zum 100. Geburtstag Dietrich Bonhoeffers 2006.

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Ökumenisches Andenken an Dietrich Bonhoeffer zum 60. Todestag. © BR Abendschau 2005

Der Johannisfriedhof – ein Nürnberger Bilderbuch

Kunst und Ästhetik, Mystik und Glauben, Stadt- und Religionsgeschichte, menschliche Schicksale, Humor und Trauer  – der Johannisfriedhof in Nürnberg ist einen spannender Ort. Deshalb ist ein Besuch auf dem evangelischen Friedhof im Nürnberger Stadtteil St. Johannis unverzichtbar. Er ist weltberühmt – gemeinsam mit seinem kleineren Bruder St. Rochus – und beide rücken sie im Jahr 2018 besonders in den Blickpunkt. “Ein Bilderbuch der Stadtgeschichte” ist der St. Johannisfriedhof für Pfarrer Ulrich Willmer von der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannis – mit ihm erkunden wir den Friedhof. Im Auftrag der Evangelischen Landeskirche produzieren wir zwei Beiträge für bayern-evangelisch.de.

https://youtu.be/g-RI34KRDYM

Mit einem Erlass vom 31. Oktober 1518 verfügte Kaiser Maximilian I., dass Bestattungen nur noch außerhalb der Nürnberger Stadtmauern stattfinden dürfen – zum Beispiel auf dem St. Johannisfriedhof. Und dieses 500jährige Jubiläum wird im Herbst 2018 mit allerlei Veranstaltungen und Gottesdiensten begangen. Allerdings ist der St. Johannisfriedhof deutlich älter als 500 Jahre.  1234 wurde in St. Johannis ein so genannter Siechkobel für die Betreuung von Leprakranken eingerichtet. Und im 14. Jahrhundert wurde der Siechkobel in St. Johannis nach Osten um einen Pestfriedhof erweitert.

Was den Johannisfriedhof so besonders macht, sind die rund 6500 Grabstätten. Sie sind als liegende Steinsarkopharge angelegt, darauf die hochwertigen aus Messing und Bronze gefertigten Tafeln, die sogenannten Epitaphien. Nimmt man sich Zeit und Geduld, dann kann man auf den Epitaphien tiefe Einblicke gewinnen. Pfarrer Ulrich Willmer von der St. Johannis-Kirchengemeinde zeigt uns das wohl berühmteste Grab des Friedhofs – das von Albrecht Dürer. Aber auch das kuriose Grab des Ratsherren Andreas Georg Paumgartner – kurios weil sich der Unterkiefer des Totenschädels auf dem Epitaph bewegen lässt. Außergewöhnlich – und gut versteckt – das Epitaph von William Wilson. Er war der erste Lokomotivführer in Deutschland, der 1835 den “Adler” zwischen Nürnberg und Fürth steuerte. 1862 starb der Brite in Nürnberg. Aber auch die Grabstätten weniger bekannter Nürnberger sind spannend. Sie erzählen Geschichten von hoher Kindersterblichkeit oder zeigen kunstvolle Epitaphien mit Abbildungen vom Handwerk des Verstorbenen.

Der Johannisfriedhof ist ein lebendiger Ort, wenn man das so sagen darf. Besucher, Mitarbeiter und natürlich Angehörige sind auf dem steinernen Gräberfeld unterwegs. Und überall finden sich Grabstätten mit dem Hinweis, dass man sich hier bestatten lassen kann. Denn der Johannisfriedhof ist kein Museum – immer wieder werden hier Menschen beerdigt; die Trauerfeiern finden in der Johanniskirche mitten auf dem Friedhof statt. Familiengräber werden von Generation zu Generation weitergegeben; so zum Beispiel in der Familie von Loewenich. Auch der frühere Landesbischof Hermann von Loewenich ist auf dem Johannisfriedhof begraben. Informieren kann man sich auf http://www.st-johannisfriedhof-nuernberg.de

https://youtu.be/uUmkFjYHheo

Und noch ein Tipp: der Nürnberger Stadtteil St. Johannis rund um den Johannisfriedhof lädt zu vielfältigen Entdeckungen ein. Nur wenige Meter entfernt vom Friedhof in der Johannisstraße 43-47 die öffentlich zugänglichen Hesperidengärten. Ein weiterer Barockgarten, weniger bekannt und noch viel lauschiger, findet sich in der Johannisstraße 13  – vom Johannisfriedhof Richtung Altstadt auf der rechten Straßenseite. An dem Wohnhaus verrät eine Tafel, dass man tagsüber durch die nicht versperrte Haustür den Barockgarten betreten kann. Wer sich hineinwagt wird dort wie auf dem Johannisfriedhof in eine andere Welt eintauchen und die Stadt hinter sich lassen.

Ein Engel schwebt herab

Ein früher Morgen über den Dächern von Nürnberg. Die Tage Mitte Juni sind lang, den Sonnenaufgang drehe ich um kurz nach 5. Und dann öffnet Susanne Bammessel, Touristenpfarrerin in St. Lorenz ihre Kirche für einige wenige Journalisten und Kameraleute. Ja wir genießen Privilegien, aber in diesem Fall muss man dafür sehr früh aufstehen. Und viele Treppen steigen.

Denn vom menschenleeren immer wieder faszinierenden Kirchenschiff von St. Lorenz steigen wir hinauf auf den Dachboden. Dort steht mittendrin eine 500 Jahre alte Winde. Sie wird heute eine Hauptrolle spielen. Denn sie gehört zum Engelsgruß von Veit Stoß, der heute heruntergelassen wird. Für Susanne Bammessel und ihre Kolleginnen und Kollegen ein ganz besonderer Tag. Denn nur alle paar Jahre wird das außergewöhnliche Kunstwerk heruntergelassen.

Der Engelsgruß

Immerhin eine Tonne wiegt das aus einem Lindenbaum geschnitzte Kunstwerk. Und es hat eine außergewöhnliche Geschichte. Bildhauer Veit Stoß fertigte es im Alter von 70 Jahren im Auftrag von Anton II. Tucher. Eineinhalb Jahre arbeitete er daran und bekam dafür 550 Gulden – eine Menge Geld. Doch noch wichtiger – Veit Stoß rehabilitierte sich mit dem Werk. Denn er hatte einst einen Schuldbrief gefälscht und in der Folge seine Bürgerrechte verloren. Mit dem Engelsgruß rettete der berühmteste Bildhauer der Spätgotik seine Ehre.

Das Werk zeigt, wie der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria verkündet, dass sie Jesu gebären wird. Viele Engel umrahmen die Szene – einer trägt ganz unten die ganze Last. Dazu gibt es sieben Medaillons mit biblischen Szenen, die an einem Kranz aus 50 Rosen rund um die zentralen Figuren angeordnet sind. Und ganz unten hängt eine Schlange mit angebissenem Apfel. Überall entdeckt man spannende Details. Das Werk wird sehr ausführlich interpretiert – unter anderem als Mittler zwischen „Himmel und Erde“.

Jetzt geht’s los

Und jetzt soll es der Erde wieder ein bisschen näher kommen! Ein Dutzend Menschen sind gekommen: Pfarrerinnen und Pfarrer der Lorenzkirche, Architekten, Restauratoren und Helfer. Zunächst müssen auf dem Dachboden alle Sicherungen gelöst werden; denn nur alle paar Jahre wird der Engelsgruß heruntergelassen, um ihn zu überprüfen und zu reinigen. Dazwischen hängt er fest an einem Stahlseil von der Decke – mit allerlei Sicherungen versehen. Und jetzt kommt die 500 Jahre alte Winde zum Einsatz, die vor fünf Jahren auch saniert wurde. Vier Helfer setzen die Winde in Bewegung und lassen den Engelsgruß sanft in die Tiefe gleiten. Das klappt erstaunlich gut und ganz reibungslos. Fünf Meter in rund sieben Minuten! Alles geht gut – anders als 1817 als der Engelsgruß abstürzte, in tausend Teile zersplitterte und aufwendig wieder zusammengefügt wurde.

Unten sichern die Restauratoren das Werk und nehmen es gleich in Augenschein. Der erste Eindruck ist gut, das Werk weißt keine größeren Schäden auf. Jetzt wird erstmal ein Gerüst aufgebaut und die Restauratoren reinigen den Engelsgruß mit Pinseln mehrere Tage lang.

 

Von 1. bis 17. Juli können die Besucher der Lorenzkirche dem Engelsgruß dann ganz nahe kommen und viele Details entdecken. Am 17. Juli 2018 ab 17 Uhr wird das Werk dann wieder in die Höhe gezogen. Das ist auf den Tag genau 500 Jahre nach dem 17. Juli 1518 – der Tag an dem der Engelsgruß erstmals hinaufgezogen wurde! Allerdings war er über Jahrhunderte verhüllt, nachdem Nürnberg ab 1525 evangelisch wurde. Erst im 19. Jahrhundert wurde das mehrmals restaurierte Kunstwerk wieder offen im Hallenchor der Lorenzkirche gezeigt. Jetzt ist immer zu sehen und in den nächsten Wochen ganz besonders nah!

Das umfangreiche Programm gibt es unter: https://lorenzkirche.de

Und meinen Film im Auftrag der Evang.-Luth. Kirche in Bayern gibt es hier:

https://youtu.be/CJMzL_lvbWE

 

 

 

 

Jugend baut Kirche

Ein außergewöhnliches Projekt – vor allem für die jungen Leute der Evangelischen Jugend Sulzbach-Rosenberg. Und auch für die bild-schön medienproduktion. Denn wir haben die Realisierung einer Holzkapelle am Jugendhaus Knappenberg nahe Amberg ein Jahr lang intensiv begleitet.

Kirchen haben die Menschen in früheren Jahrhunderten gebaut – als Symbol für ihren festen Glauben. Doch auch heute werden noch neue Kirchen gebraucht und gebaut. Und so hatten auch die jungen Leute in der Evangelischen Jugend Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz die Idee, eine Kapelle zu bauen. Als Zeichen für ihren Glauben. Keine zwei Jahre hat es gedauert – von der Idee bis zur Weihe der Kapelle durch Schirmherrn Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am 26. November 2017.

Ein bisschen verrückt war ihre Idee schon. Doch bald schon folgte auf dem Traum der Tatendrang. Ideen wurden entwickelt, ein Architekt plante und baute ein Modell, Zuschussanträge wurden formuliert, Aufgaben verteilt und Spenden gesammelt. Und dann kam der lang ersehnte Bescheid für die finanzielle Förderung aus dem EU-Leader-Programm.

Die neue Kapelle ist der spirituelle Begegnungsraum für das Jugendhaus Knappenberg, mitten im Wald gelegen. In den Pfingstferien verlegten die jungen Leute die Leitungen zum geplanten Standort. Und kurz vor den Sommerferien wurde die Kapelle aus großen Holzbauteilen dann bereits aufgerichtet. Jugendliche halfen mit, vor allem bei dem Anbringen von tausenden Holzschindeln an der Außenfassade. 1800 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten sie, 35.000 Euro an Spenden sammelten sie ein.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte in seiner Predigt zur Einweihung: “Ihr habt es geschafft! Wir haben es geschafft! Er ist wirklich ein Wunderwerk geworden, dieser Raum, in dem wir uns heute zum ersten Mal so versammeln. Gemeinsam, mit vereinten Kräften, mit großem Willen, Durchhaltevermögen, Geduld und manchmal auch der nötigen Ungeduld habt Ihr aus einer Idee/einer Vision Wirklichkeit werden lassen. Es war ein Down to the top Projekt, bei dem Ihr, liebe Jugendliche, mit guter Energie, zähem Verhandlungsgeschick, aber vor allem mit einem guten Geist so viele Erwachsene begeistert habt, dass Politiker, Geldgeber, Handwerker, Eltern, Kirchenleute, Euch dabei unterstützt haben, dass aus einer Zeichnung und aus Hölzern ein wunderbarer spiritueller Raum, eine Kapelle, geworden ist. Und auch ein großartiges Symbol in diesem Reformationsjubiläumsjahr. (…) Ich bin stolz auf Euch und auf Sie hier am Knappenberg und sage daher am Anfang meiner Predigt zunächst erstmal ein dickes und großes Dankeschön. Applaus, Applaus für Euch und Sie alle.”

Wir haben das Projekt journalistisch und filmisch intensiv für das Bayerische Fernsehen und die Evangelische Landeskirche begleitet. Die bild-schön medienproduktion hat sich auf die Begleitung von Langzeitprojekten spezialisiert. Außerdem ist das Projekt ein gelungenes Beispiel und eine Referenz für den Einsatz einer Drohne. Immer wieder haben wir das Gelände am Knappenberg beflogen. Entstanden sind herrliche Bilder und Beiträge mit engagierten Jugendlichen.

Unsere Beiträge zum Thema

https://youtu.be/9cOnwbD19TM

https://youtu.be/fJjcq9au_60

https://www.youtube.com/watch?v=sz4nPtIl35k&t=29s

Und der Link zum Architekten:

http://thiemannarchitektur.blogspot.de/2017/11/jugendkapelle-knappenberg_27.html